Geocapturing/Geomapping

3D-Gelände- und Gebäudemodelle erschaffen


Erfassen der Realität mit Hilfe von drohnengestützter Scantechnik - das Ergebnis ist ein digitales Modell

Dieses auch Luftbild-Photogrammetrie genannte Verfahren wird ein immer wichtigerer Bestandteil moderner Vermessungstechnik und bildet die Voraussetzung für Orthophotographie. Diese Methode findet außerdem Anwendung in der Geologie bei der Erstellung digitaler Geländemodelle (DGM) und Überflutungssimulationen sowie in der Archäologie, Forensik und Schadensanalyse. Die Genauigkeit ist von verschiedenen Faktoren, wie der eingesetzten Messtechnik und Distanz zur Oberfläche, abhängig. Am Beispiel einer Kirche konnte im 3D-Modell auf wenige Millimeter genau gemessen werden.
Einweihung eines Bronzegusses vom Landgrafenschloss Marburg. Das zugrundeliegende 3D-Modell wurde im Photogrammetrie-Verfahren erstellt.
3D-Modell der Innenstadt Bremen
Wenn Sie mit der Maus über das Bild fahren, offenbart sich die dreidimensionale Geometrie des Modells (vereinfachte Darstellung).
Historische Bauten lassen sich mit dieser Technik digital konservieren. Entfernungsmaße und Volumen können dem 3D-Modell entnommen werden.

Punktwolke vs. Mesh - wo liegt der Unterschied?

Mit unseren 3D-Fotodrohnenscans lassen sich komplexe und komplett texturierte Polygonengitternetze, sogenannte Meshes (Maschen) als vollständige 3D-Modelle berechnen. Aus diesen Daten erstellen wir je nach Anwendungsfall hochauflösende Orthophotos oder beliebige Schnittdarstellungen. Die Modelle können auch in 3D-druckfähige Dateien umgewandelt werden.
Ein solches Mesh lässt sich auch in eine Punktwolke mit beliebiger Punktanzahl pro m² konvertieren. Punktwolken haben sich als Standard im Vermessungs-/Ingenieurswesen behauptet, Meshes sind jedoch auf dem Vormarsch. Hier liegt der Vorteil darin, dass die Realität vor allem visuell beeindruckend dargestellt werden kann. Meshes eigenen sich besonders gut für Visualisierungen und Orthophotos. Das Gitternetz des Meshes bildet somit die texturierte Haut einer Punktwolke, deren Texturinformationen auf Millionen kleiner Flächen zwischen den Knotenpunkten liegen. Darüber hinaus sind Punktwolken stationärer Laserscandaten mit meshbasierten Punktwolken aus Fotodrohnenscans kombinierbar.
Somit kann beispielsweise eine Kirche von außen mittels Drohne (UAV) und von innen mit Laserscanner erfasst werden. Durch das Zusammenführen der Daten wird diese vollständig virtuell "begehbar".

Frei im 3D-Modell bewegen

Mit der browserbasierten Technologie von Sketchfab lassen sich 3D-Modelle ohne spezielle Software betrachten. Probieren Sie es am Beispiel eines Mauerstücks der Burg Plesse in Niedersachsen aus.
Die Steuerung

linke Maustaste: Bewegen um den Mittelpunkt
rechte Maustaste: Bild verschieben
Mausrad: Zoomen

3D-Druck

Die Scanergebnisse der Fotodrohne oder unserer stationären Laserscans lassen sich zu sog. "wasserdichten" 3D-Druckdaten umwandeln, sodass Sie ihren Scan oder manuell gefertigte CAD Konstruktionszeichnung in frei wählbarem Maßstab in eigenen Händen halten können. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Landschaft, ein Gebäude oder nur eine kleine Skulptur handelt.

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